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16. September 2022

Masken im Tagebuch

 Masken des Widerstands, Rezension von Martin Birkner im Tagebuch No. 7/8, 2022.

Mehr als Subcomandante Marcos’ Maske

   Dieses Buch ist eine großartige Zumutung: Es mutet dem Leser, der Leserin zu, ausgetretene Pfade zu verlassen und den Autor auf einer langen und verschlungenen Tour durch den lakandonischen Urwald zu begleiten. Es geht um den Auf- und Widerstand der Zapatistinnen, der am 1. Jänner 1994 – am Tag des Inkrafttretens des nordamerikanischen Freihandelsabkommens NAFTA – begann. Tom Waibel lädt uns auf eine »Lektürereise durch Zeit und Raum« ein, die doch weit mehr ist: 

3. Juni 2022

Masken Rezension Primus

Rosa Primus rezensiert Masken des Widerstands auf Amazon

"In vier Hauptkapitel unterteilt, zeigen bereits die Überschriften, dass Tom Waibel sich ausführlich mit dem Begriff und der Funktion der Maske auseinandergesetzt hat. Packend wie Krimilektüre vom Feinsten, beschreibt er die komplexe und grausame Unterdrückungsgeschichte Mesoamerikas und die widerständigen Praxen der indigenen Bevölkerung. Hierzu dienten Maskierungen aller Art:

8. Mai 2022

Masken in Lateinamerika Anders

Masken des Widerstands, Rezension von Elisabeth Streit, Lateinamerika Anders 2/2022.

Von einem der auszog, die "Anderen" zu begreifen

   Als im Herbst 2021 eine fast 200-köpfige Delegation von Zapatist:innen ihre „Reise für das Leben“ zur friedlichen Rückeroberung Europas über Wien antraten, hätte niemand daran geglaubt, dass in Zeiten der Pandemie so etwas möglich sein kann. Der Autor, Philosoph und Aktivist Tom Waibel war maßgeblich für das Gelingen dieser Unmöglichkeit vor Ort mitverantwortlich. Mit seiner Dissertation, 2006 am Philosophischen Institut der Uni Wien vorgelegt, hatte er sich, einer anarchistischen Tradition folgend, zwischen alle wissenschaftlichen Stühle gesetzt.